Distribution
Das kostenlose Betriebsystem Linux, besteht zunächst „nur“ aus den Software-Quelltexten. Da aber sicherlich nicht jedermann in der Lage ist, aus tausenden von Quelltexten ein komplettes, funktionsfähiges Betriebssystem zu kompilieren (d.h. die Quelltexte mit einem sog. Compiler in binäre, ausführbare Programmdateien zu übersetzen) wird dies von Firmen oder nichtkommerziellen Organisationen durchgeführt, die komplette Linux-Betriebssysteme in Form von sog. „Distributionen“ veröffentlichen.
Eine Distribution besteht in der Regel aus dem Linux-Kernel, alle dazugehörigen Gerätetreiber und Hilfsprogramme, sowie Anwendungsprogrammen, die für nahezu jeden Zweck, in vorkompilierter Form vorliegen.
Dazu kommen üblicherweise ein (vom jeweiligen Distributor geschriebener) Installer sowie Tools zur Systemverwaltung.
Damit ist die Installation eines funktionierenden Linux-Systems heutzutage nicht mehr schwieriger als z.B. eine Windows-Installation, eigentlich sogar einfacher, weil die meisten Anwendungen nicht einzeln nach erfolgter Betriebssysteminstallation noch (nacheinander!) installiert werden müssen, sondern „in einem Rutsch“ zusammen mit dem Betriebssystem auf die eigene Festplatte kommen.





